Ein Zettel wie jeder andere — nur eben über den Karteiführer selbst.
antippen für den ganzen BeitragIch arbeite als Bibliothekar — ein Beruf, der Ordnung verlangt, aber selten Raum lässt für alles, was mich sonst noch beschäftigt.
Diese Seite ist der Versuch, diesen Überschuss nicht zu verstecken, sondern offenzulegen. Jeder Zettel hier ist gleich viel wert, egal ob er von mir handelt oder von einem Wörterbuch, das mir zufällig in die Hände fiel.
Grammatiken, alte Wörterbücher, das Vergnügen an fremden Satzbauten.
antippen für den ganzen BeitragWas im Bibliotheksalltag selten gebraucht wird, bleibt Liebhaberei. Ich sammle keine Sprachen im Sinne von Zertifikaten, sondern Beobachtungen: wie ein Kasus funktioniert, warum ein Wort genau so und nicht anders gebaut ist.
Quellen lesen, Kontext prüfen, Urteile aufschieben.
antippen für den ganzen BeitragStudium ohne direkten Berufsbezug, aber die Denkweise ist geblieben. Geschichte interessiert mich weniger als Abfolge von Daten, mehr als Übung im genauen Lesen.
Wie Institutionen, Märkte und Macht zusammenhängen.
antippen für den ganzen BeitragEin Interesse, das sich nicht in eine einzelne Signatur pressen lässt — es taucht in den Zetteln zur Geschichte genauso auf wie in aktuellen Notizen.
Bilder als Gegenstück zum Text — eine eigene, stille Systematik.
antippen für den ganzen BeitragDie eine Praxis, die nicht aus dem Studium stammt. Fotografieren heißt für mich: ordnen, ohne zu erklären.
Ein Fund im Magazin, ein paar Gedanken zur Sprachgeschichte dahinter.
antippen für den ganzen BeitragBeim Durchsehen eines Nachlassbestands fiel mir ein zweisprachiges Wörterbuch aus dem frühen 20. Jahrhundert in die Hände. Die Einträge zeigen, wie sich Bedeutungen seither verschoben haben — ein kleiner Fund mit großer Wirkung auf den Nachmittag.
Kurze Bildstrecke, ohne großen Kommentar.
antippen für den ganzen BeitragDrei Aufnahmen vom samstäglichen Markt. Kein Konzept, kein Thema — nur der Versuch, Licht und Zufall für einen Moment festzuhalten.
Ein paar Notizen zu einem Buch, das länger nachwirkt als gedacht.
antippen für den ganzen BeitragEigentlich als Nebenlektüre gedacht, blieb dieses Buch über Wochen präsent. Ein paar Gedanken dazu, wie stark heutige Geldpolitik von historischen Zufällen geprägt ist.